Seit ihrer Gründung 1956 im Rahmen der Internationalen Musikfestwochen Luzern (seit 2001:Lucerne Festival) üben die Festival Strings Lucerne eine weltweite Tourneetätigkeit aus.
Prägend ist seit jeher die Zusammenarbeit mit herausragenden Partnern, sowohl arrivierten wie Augustin Hadelich, Helene Grimaud, Khatia Buniatishvili oder Maria Joao Pires als auch der jungen und jüngsten Generation wie Leia Zhu, Anastasia Kobekina und Bruce Liu. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit Rudolf Buchbinder und Midori, auch auf CD.
Das Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart; mittels Neubearbeitungen und Uraufführungen von mehr als 100 Werken von Komponisten wie Jean Francaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů oder Krzystof Penderecki leistet das Orchester einen substanziellen Beitrag zur Erweiterung des Streich- und Kammerorchesterrepertoires.
Gegründet wurden die Festival Strings Lucerne von Wolfgang Schneiderhan und Rudolf Baumgartner als Streicherensemble mit Cembalo. Mit Daniel Dodds als Leiter (seit 2012) tritt das Orchester geleitet vom Konzertmeisterpult vermehrt auch mit sinfonischem Repertoire in erweiterten Besetzungen auf.
Die Festival Strings Lucerne können eine reiche Diskografie vorweisen und waren Pioniere der Archiv Produktion, der Alte-Musik-Sonderedition der Deutschen Grammophon. Aktuell erschienen sind Aufnahmen bei Warner Classics, Sony Classical und Pentatone.