Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Das offizielle Gründungsdatum des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks ist der 1. Juli 1949. An diesem Tag trat Eugen Jochum seine Position als Chefdirigent des Orchesters an. 1999 – und damit pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des Symphonieorchesters, wurde auf Initiative von Radoslaw Szulc und Karl Wagner das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aus den eigenen Reihen gegründet.

Die variable Formation versteht sich als Virtuosenvereinigung, die kammermusikalischen Ensemblegeist pflegen will. Diesen hohen Anspruch realisieren die Musiker ohne Dirigenten, man spielt im Stehen, und Radoslaw Szulc übernimmt als Primus inter Pares die künstlerische Leitung. Den Repertoireschwerpunkt bildet die Literatur für reines Streichorchester aus allen Epochen. Für kleiner dimensionierte Symphonien und Solokonzerte werden nach Bedarf Bläsersolisten des Symphonieorchesters hinzugezogen.

Sehr schnell folgten Fernsehproduktionen und CD-Aufnahmen, u.a. der Streichorchesterwerke von Tschaikowsky. Vor allem für seinen charakteristischen, homogenen und warmen Streicherklang wurde das Kammerorchester schon früh hochgelobt. In den europäischen Musikmetropolen und bei internationalen Festivals ist das Ensemble seitdem ein viel gefragter Gast.

Das Kammerorchester musiziert regelmäßig mit international renommierten Künstlern wie Lang Lang, Julia Fischer, Mischa Maisky, Sabine Meyer, Pinchas Zukerman, Diana Damrau, Igor Levit, Vadim Repin, Janine Jansen und Maxim Vengerov.