Mit seiner angeborenen musikalischen Sensibilität und seiner natürlichen Kunstfertigkeit hat der 27-jährige Pianist Mao Fujita bereits viele führende Musiker als eines dieser seltenen Ausnahmetalente beeindruckt, das sich in Mozart ebenso zu Hause fühlt wie im großen romantischen Repertoire. Anlässlich seines US-Debüts in der Carnegie Hall im Januar 2023 schrieb die New York Times: „Sobald seine Finger die Tasten berührten, tauchten Wellen von luftigem Filigran, schön geformt und vollendet, in fast ununterbrochenen Strömen auf.“
Der in Tokio geborene Fujita studierte am Tokyo College of Music, als er 2017 beim renommierten Concours International de Piano Clara Haskil den Ersten Preis, den Publikumspreis sowie zwei Sonderpreise gewann. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er auch als Silbermedaillengewinner des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2019 in Moskau.
In der Saison 2025/26 setzt Fujita seine beeindruckende Reihe von Auftritten bei führenden Festivals und Konzerthäusern in Europa, Amerika und Asien fort, darunter die Salzburger Festspiele, Wien, Paris, Rom, Luxemburg, Hamburg, Dortmund, Gstaad, Warschau, Teneriffa, Lissabon, Kopenhagen, Lyon und Aix-en-Provence, sowie eine Rezitaltournee durch Nordamerika.
Weitere Höhepunkte der Saison sind Tourneen durch Asien und Europa mit der Filarmonica della Scala (Chung), der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (Järvi), dem Orchestre Philharmonique de Radio France (van Zweden) und dem Royal Philharmonic Orchestra (V. Petrenko). Darüber hinaus gibt er Debüts mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra sowie dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
Auch als gefragter Kammermusikpartner ist Fujita international aktiv – unter anderem mit Renaud Capuçon, Leonidas Kavakos, Emanuel Ax, Kirill Gerstein, Antoine Tamestit, Kian Soltani sowie dem Hagen Quartett.
Als exklusiver Künstler von Sony Classical veröffentlichte er 2022 sein hochgelobtes Debütalbum mit Mozarts sämtlichen Klaviersonaten und 2024 das Album „72 Preludes“ mit Werken von Chopin, Skrjabin und Yashiro.
Fujita begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierunterricht und gewann 2010 seinen ersten internationalen Preis bei der World Classic in Taiwan. Er wurde Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Rosario Marciano International Piano Competition in Wien (2013), dem Zhuhai International Mozart Competition for Young Musicians (2015) und dem Gina Bachauer International Young Artists Piano Competition (2016). Seit der Spielzeit 2024/25 ist Fujita Mitglied der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund.