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Verehrtes Publikum,
liebe Festivalfreunde,
das diesjährige „Festival der Nationen“ hat erneut gezeigt, wie wunderbar uns Musik zusammenführen und doch auf ganz individuelle Weise beschenken kann. Unsere persönliche spürbare Freude weckt in uns das Bedürfnis, besondere Momente zu teilen, im stürmischen Applaus wie auch im gemeinsamen Gespräch.
Aufgrund der großen Nachfrage konnten wir in diesem Jahr unser Bildungsengagement weiter ausbauen und uns erstmals über rd. 5.000 Anmeldungen von Kindern und Jugendlichen freuen. Die Bayerische Staatsoper debütierte mit ihrem Gesangs- und Instrumentalensemble beim „Festival der Nationen“ und präsentierte das Musiktheater „Der Mondbär“ von Richard Whilds.
Somit konnte das „Festival der Nationen“ ein hochkarätiges Konzert- und Bildungsprogramm präsentieren, das für alle Generationen eine bereichernde und inspirierende Wirkung entfacht.
Schon heute blicken wir mit großer Vorfreude auf das Festival der Nationen 2027, das ganz im Zeichen des Komponisten Ludwig van Beethoven stehen wird.
Eröffnet wird das „Festival der Nationen“ mit dem Ausnahmegeiger Daniel Hope, der durch seine innovativen Programmgestaltungen beeindruckt und unter dem Motto „The Golden Age of America“ die Diversität amerikanischer Musik erkundet. Die Verschmelzung aus Klassik und Jazz aus Klassik beschreibt er wie folgt: „Amerikanische Musik verkörpert das amerikanische Leben: Flexibilität und die Fähigkeit, kontinuierlich etwas zu erschaffen und neu zu gestalten”.
Das vbw Festivalorchester setzt seine musikalische Reise mit Igor Levit fort und bringt das zweite Beethoven-Klavierkonzert zur Aufführung. Dem international gefeierten Pianisten Igor Levit ist es eine Herzensangelegenheit, sich neben seinen Konzerten rund um den Globus für die nächste Generation zu engagieren und Botschafter für die klassische Musik zu sein.
Anlässlich des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven wird Igor Levit mit einem Solorezital ein zweites Mal zu hören sein und die drei letzten Beethoven-Klaviersonaten zur Aufführung bringen. Die letzten drei Beethoven-Sonaten gelten als Höhepunkt der Klavierliteratur. Diese Sonaten beeinflussten die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts maßgeblich und bleiben bis heute ein zentraler Prüfstein für Pianistinnen und Pianisten.
Der türkische Pianist Fazil Say ist bekannt für seine unkonventionellen Interpretationen. Charakteristisch für Says musikalische Arbeit ist die Doppelrolle als Komponist und Pianist. Sein Interesse an Jazz und Improvisation prägt sein Musikverständnis. Kein Wunder, dass neben dem 3. Beethoven-Klavierkonzert erneut eine Eigenkompositionen zur Aufführung kommen wird.
Ebenso freuen wir uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der jungen Weltelite.
Die Pianisten Lukas Sternath und Mao Fujita begeistern bei ihren Konzerten rund um den Globus Publikum und Presse mit ihrer außergewöhnlichen Musikalität.
Zum Festivalabschluss wird die international gefeierte Sopranistin Diana Damrau unter dem Motto „SEHNSUCHT“ mit Szenen und Arien aus großen Opernwerken begeistern.
Es ist für das „Festival der Nationen“ eine besondere Freude, als Sonderkonzert anlässlich ihres 50-jährigen Bühnenjubiläums die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter präsentieren zu dürfen. Die Violinvirtuosin genießt seit Jahrzehnten internationales Renommee auf höchster Ebene und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grammy-Award und den OPUS Klassik. Zusammen mit dem von ihr gegründeten Ensemble „Mutter’s Virtuosi“ wird die Stargeigerin nicht nur mit einem Sonderkonzert zu hören sein, sondern unterstützt gleichzeitig die Bildungsarbeit des „Festival der Nationen“ mit einer Öffentlichen Generalprobe, zu der Kinder und Jugendliche schon heute herzlich eingeladen sind.
Bitte nutzen Sie für Ihre Kartenbestellung die bewährten Ticket-Hotlines und zusätzlich die Möglichkeit, Ihre gewünschten Konzertkarten per E-Mail unter info@festivaldernationen.de zu bestellen.
Lassen Sie auch weiterhin die Vielfalt und die Kraft der Musik auf sich wirken, um in uns Gefühle, Gedanken und Fantasien auszulösen und damit Begegnung, Kommunikation und Verständigung zu fördern.
Ihr
Winfried Roch
Intendant